ForLiving Lexikon:

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A

Ahorn:

Als Ahornholz wird das Holz der Ahorne bezeichnet, einer Gattung von sommergrünen Bäumen und Sträuchern, die in bis zu 200 Arten über weite Teile Eurasiens und Nordamerikas verbreitetet sind. Die Baumhöhen variieren zwischen 15 und 30 m, die Stammdurchmesser zwischen 60 und 150 cm. Das harte Holz ist meist hellfarbig, sehr homogen und geradfaserig. Ahornhölzer trocknen gut, jedoch langsam. Sie lassen sich mit allen Werkzeugen hervorragend bearbeiten und sind im Gebrauch sehr formstabil. Die Rohdichte beträgt etwa 630 kg/m3, daher gehört Ahorn zu den mittelschweren Holzarten.

Allergene:
Allergene sind Substanzen, die über das Immunsystem Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Dieses Symptom nennt man  allergische Reaktion. Allergene werden vom Immunsystem als Krankheitserreger erkannt und versucht gegen diesen wie bei einer Infektion mit Schnupfen- oder Grippeviren zu bekämpfen. Tierische pflanzliche und chemische Allergene können den menschlichen Körper beeinflussen.

B

Blumotion:

Für sanftes und leises Schließen
Der Anspruch von Blum war, eine neue, technisch anspruchsvolle und begeisternde Funktion des Schließvorganges zu entwickeln. Mehr als eine Geräuschdämpfung, auch ein emotionales Erlebnis sollte das Schließen von Klappen, Türen und Auszügen werden. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist BLUMOTION - die perfekte Bewegung, sanft und leise.

Somit werden Türen, Klappen und Auszüge sanft und leise geschlossen, ohne anzuschlagen oder zurückzufedern.

Buche:

Die Buchen sind sommergrüne Bäume und gehören zur Familie der Buchengewächse. In Europa sind zwei Arten beheimatet, die Rotbuche und die Orientbuche. Buchenholz ist das am meisten verarbeitete Laubholz Mitteleuropas. Buchen erreichen Höhen von 35 m und Durchmesser von 90 cm. Die Rinde ist glatt und grau. Buchenholz ist hart, schwer und hat eine hohe Biegefestigkeit. Daher lässt sich die Buche sehr gut bearbeiten, die Rohdichte beträgt ca. 720 kg/m3.

C

Citta:

Citta ist die Luxus-Version der Omega Baumwollmatratze. Die Citta hat einen elastischen Latex-Kern.
Eine reine Naturmatratze, die regelmässig gelüftet, geschüttelt und geklopft werden sollte, um ihre guten Eigenschaften so lange wie möglich zu gewährleisten.

Croupon:

Der Croupon ist in der Lederherstellung der wertvollste Teil einer gegerbten Tierhaut, der das beste und stärkste Leder liefert. Es handelt sich um das Kernstück einer Lederhaut – und zwar um die Rückenpartie. Vom Croupon unterscheiden sich das Halsstück, das an seinen Halsriefen erkennbar ist, und die Flanken, die eine lockerere Hautstruktur aufweisen. Wenn dieses Kernstück der Tierhaut von Hals und Flanken (der so genannten „Garnitur“) befreit wird, spricht man vom „Crouponieren“.

D

Daunen:
Daune ist gleichbedeutend mit Flaum; sie besitzt eine große Füllkraft, ist wärmespeichernd und wirkt isolierend. Diese Fähigkeit zur Wärmeisolierung wird durch die Bausch- oder Füllkraft gemessen.
Daunen besitzen eine hohe Elastizität. Wenn man Daunen zum Beispiel in der Hand zusammendrückt und wieder loslässt, entfalten sie sich schnell von Neuem und finden in ihre ursprüngliche Form zurück.
Die Daune wird meist von der Gans oder der Ente genommen. Spitzenware ist die Eiderdaune, die von der Eiderente stammt. Sie ist noch leichter und feiner als die normale Gänse- oder Entenfeder. Sie besitzt ein sehr gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Wärmedämmung. Aufgrund der Seltenheit der Eiderente, werden ihre Daunen entsprechend teuer gehandelt.

E

Eiche:

Eichenhölzer gehören zur Gattung der Laubhölzer. Sie sind sommergrüne oder immergrüne Bäume. Über die gesamte nördliche Hemisphäre erstreckt sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet. Nach den Buchen sind in Deutschland die Eichen die am meisten verbreitete Laubbaumgattung. Sie sind Bäume mit in Einzelfällen über 35 m Höhe und über 90 cm Durchmesser. Die hell- bis dunkelbraunen Hölzer sind qualitativ stark von den Wuchsbedingungen abhängig: Schnell gewachsenes Holz ist dunkler, schwerer und dann zäh und fest. Es lässt sich schwerer bearbeiten als langsam gewachsenes, weicheres Holz. Die mittlere Rohdichte beträgt 700 kg/m3.

G

Garantieinformationen:

Bitte kontaktieren Sie unseren Support um Garantieinformationen zu diesem Produkt zu erhalten.

H

Härtegrad:

Es besteht leider noch keine Einigkeit unter den Herstellern über die Angaben von Härtegraden.

Daher herrschen im Markt eine Vielzahl von Bezeichnungen über die Festigkeit bzw. die Einsinkqualitäten einer Matratze.

Hier ein Überblick der Härtestufen:

Soft

Weich

Medium

Mittel

Hart

Fest

XXL
H1 H2
H3 H4
Hebe:

Hebe ist eine Fusions-Matratze, deren Kern aus 6 cm Taschenfederkern besteht. Dieser Kern ist beidseitig von 1 cm Polyether-Schaum und zwei Lagen Baumwolle umgeben. Eine druckausgleichende Qualitätsmatratze, die geschmeidige genug ist, um für die Skater Gestelle genutzt zu werden.

Hera:

K

Kaltschaummatratzen:
Die hochwertigen, synthetischen Kaltschaummatratzen bestehen zu einem großen Teil aus Luft und weisen – wie Latexmatratzen auch – ein System von Luftkanälen für optimale Luft- und Feuchtigkeitszirkulation auf. Kaltschaummatratzen zeichnen sich besonders durch ihr geringes Gewicht aus.
 

Vorteile von Kaltschaummatratzen:

  • sehr leicht, daher gut zu wenden - hohe Punktelastizität
  • Komfortliegezonen sichern optimale Unterstützung für den gesunden Schlaf
  • Die offenporige Zellstruktur gewährleistet ungehinderte Luft
  • und Feuchtigkeitszirkulation und damit ein angenehmes Schlafklima
  • für Allergiker geeignet - gut für verstellbare Lattenroste geeignet

Nachteile von Kaltschaummatratzen:

  • häufig eine geringere Punktelastizität als Taschenfederkernmatratzen
Kappa:

Kappa ist die Baumwollmatratze, die sich auf Grund ihrer Geschmeidigkeit optimal für die Slider und Skater Gestelle eignet.
Sie besteht aus 2 Lagen Baumwolle, die beidseitig einen Kern umgeben aus Polyether Schaum.
Die Kappa Matratze ist relativ fest und sollte regelmässig geschüttelt, gerollt und geklopft werden, um zu verhindern, dass die Baumwolle komprimiert.

Keilverzinkt:

Stabile Holzverbindung. Die Stirnkanten von Holzleisten werden zackenförmig gefräst, verleimt und wie ineinandergreifende Finger miteinander verbunden.

Keilverzinkung

Kirschbaum:

Der Kirschbaum gehört zu den sommergrünen Laubbäumen und zur Familie der Rosengewächse. Sein edles Holz wird gerne für die Möbel- und Musikinstrumentenherstellung verwendet und eignet sich aufgrund seiner Härte auch gut als Parkett. Die Oberfläche ist dicht und feinporig; kleine, schwarze Mineraleinschlüsse im Massivholz sind ein Echtheitszeichen. Kirschbaummöbel neigen zu starker Aufnahme und Abgabe von Luftfeuchtigkeit.

L

Latexmatratzen:
Das Grundmaterial von Latexmatratzen ist Gummi (Latex). Dieser ist synthetisch, natürlich oder gemischt. Latexmatratzen werden hergestellt, indem die Latexmischung in eine Stahlform gegossen und erhitzt wird (= Vulkanisation). Charakteristisch für die Latexmatratze entstehen hierbei die typischen Löcher, der sogenannte Stiftlatex.

Vorteile von Matratzen mit Latexkern:

  • mikrofeine Punktelastizität und Körperstabilisierung
  • hohe Biegeelastizität - Liegezonen für einen komfortablen Schlaf, gute Anpassung an Körperkonturen
  • gute Luftzirkulation für ein angenehmes Schlafklima
  • auch für Allergiker geeignet
  • lange haltbar

Nachteile von Matratzen mit Latexkern:

  • eher schwer und unhandlich
  • Geruchsbildung nicht auszuschließen
Innerhalb der Latexmatratzen gibt es die Naturlatex- bzw. Naturkautschukmatratzen. Diese bestehen aus umweltfreundlichen Materialien, weisen eine noch größere Elastizität auf, sind haltbarer als Syntheselatex und gewährleisten aufgrund ihrer Offenporigkeit eine bessere Durchlüftung.
Lenga:

Der Lenga, oder auch die Lenga-Südbuche, gehört zur Familie der Scheinbuchengewächse. Er findet sich in Chile in temperierten Regionen von Talca bis hinab nach Kap Hoorn, in allen Höhenlagen zwischen Meeresspiegel und Baumgrenze. Er ist ein Laub werfender Baum, erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern und einen Durchmesser von bis zu 1,5 Metern. Die Rinde ist hellgrau und tief längsrissig. Aufgrund der hervorragenden Bearbeitbarkeit und des ansprechenden Holzbildes ist der Lenga auch sehr gefragt für Massivholzmöbel. Das Holz ist glatt, hellfarbig und mattglänzend sowie fein- und zerstreutporig. Er ist verschiedenen einheimischen Hölzern wie Kirsche und Birke ähnlich.

M

Manufaktur:

Manufaktur meint heute Handfertigung, das heißt hohe Qualität, Luxus und Exklusivität. Hinter dem Begriff steht auch die Betriebsform, die von Handwerk zu Fabrik übergeht. Derartige Manufakturen entstanden in Europa in der Frühen Neuzeit und trugen zur Produktionssteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduktion bei.

Massivholz:

Die DIN 68871 regelt Möbel- Bezeichnungen verbindlich. Massiv dürfen sich danach nur solche Möbel nennen, die in allen Teilen außer Rückwand und Schubladenböden aus massivem Holz gefertigt und nicht furniert sind.

Massivholz wird auch als Vollholz bezeichnet. Als „massiv” werden Platten aus
gewachsenem Holz oder aus aneinander verleimten Lamellen oder Stäben verstanden. Massivholzmöbel werden mit hohem Aufwand hergestellt. Massivholz ist ein lebendiger Werkstoff, der sich durch schwankende Umgebungstemperaturen oder Luftfeuchte und durch einseitige Wärmezufuhr (zum Beispiel durch starke Sonneneinstrahlung) verändern kann. Leichte Wölbungen oder farbliche Veränderungen sind nicht auszuschließen. Die optimale Luftfeuchtigkeit für Massivholzmöbel liegt bei ca. 50%. Um Rissbildungen zu vermeiden, empfiehlt sich vor allem während der Heizperiode der Einsatz eines Wasserverdunsters.

Vorteile von Massivholz
-    Von sehr langer Lebensdauer
-    Positive Beeinflussung der Raumhygiene, wichtig im Schlafzimmer
-    Gesundheitsförderlich, löst keine Allergien aus
-    Stabilität und Robustheit
-    Weniger Staub durch die sehr geringe elektrische Leitfähigkeit (Staub wird nicht „magnetisch“ angezogen)

Matratzentypen:
Bei den Matratzen unterscheidet man vier große Gruppen: die Federkernmatratzen, Latexmatratzen, Schaumstoffmatratzen und Naturmatratzen. Ferner gibt es noch PS-Matratzen, Wasserbetten, Luftmatratzen und Dekubitusmatratzen.
Matratzenunterlage:
Matratzenunterlagen verhindern das Rutschen der Matratze auf dem Lattenrost. Die Unterlage bietet der Matratze Schutz, des Weiteren ist sie feuchtigkeitsabsorbierend, antiallergisch und antirheumatisch.
MDF:

Die mitteldichte Holzfaserplatte oder mitteldichte Faserplatte oder auch MDF-Platte (medium density fiberboard) ist ein Holzfaserwerkstoff welcher durch die DIN nicht genormt ist, sondern einer Zulassung bedarf.

Der Name leitet sich aus dem Umstand her, dass ihre Dichte zwischen der von Schnittholz und der von Nassfaserplatten liegt.

Erfunden wurde das Produkt in den USA und fand in Europa erst Ende der 1980er Jahre eine größere Verbreitung. Auf Grund ihrer technischen Eigenschaften zählt MDF seither aber weltweit zu den am stärksten wachsenden Holzwerkstoffprodukten.

Aus feinstzerfasertem, hauptsächlich rindenfreiem Nadelholz und durch eine schonende Verpressung wird ein in Längs- und Querrichtung gleichermaßen homogener Holzwerkstoff hergestellt. Die Kanten sind glatt und fest und können ohne besonderen Anleimer profiliert werden.

Im Handel sind Dicken von 2 mm bis 60 mm mit einer Dichte von 600-1000 kg/m³ erhältlich. Der Verwendungsbereich ähnelt dem der Flachpressplatte (Spanplatte), durch ihren feinen, nahezu homogenen Aufbau können jedoch die Kanten und Flächen profiliert und anschließend lackiert werden. Die Notwendigkeit von Anleimern, wie dies bei Flachpressplatten der Fall wäre, entfällt.

Moltonauflage:
Matratzenauflagen verhelfen Matratzen zu einer längeren Lebensdauer auf Grund der Undurchlässigkeit von Bakterien, Milben und Hautschuppen. Diese lassen sich durch die Waschbarkeit des Schoners leicht und handlich beseitigen. Die Auflage sorgt durch das ergonomische Zusatzpolster und die beinhalteten klimaregulierenden Stoffe zu einem zusätzlichen Hygieneschutz wie auch zu herrlichem Schlafkomfort. Der Matratzenbezug muss weiniger oft gereinigt werden. Dies spart Zeit, Mühe und Energie.
Multiplex:

Multiplex – Multiplex-Platten sind mehrschichtige Furnier-Sperrholzplatten. Sie haben im Vergleich zu Vollholz oder anderen Sperrholzplatten eine sehr große Formstabilität. Sie bestehen aus mindestens 5 Furnierlagen (Mittellagen) aus zumeist Buche, Birke, Fichte oder Ahorn mit Dicken von 0,8-2,5mm. Die Anzahl der Mittellagen variiert je nach Gesamtdicke (bis zu 80mm) und gewünschter Optik von 5 bis 35 oder mehr. Die sichtbaren Oberflächen der Platten variieren in ihrer Farbe und Struktur ebenfalls stark. Lackierungen (klar, farbig) sind ebenso möglich wie eine Furnierung mit einer anderen Holzart oder die Verkleidung mit Metall.

Die Platten werden mit Klebstoff oder wasserfestem Leim verpresst und so gegeneinander versperrt (auch: querverleimt). Als Querverleimung bezeichnet man eine Verleimungstechnik, bei der die einzelnen Lagen mit ihrer Maserung um 90° versetzt miteinander verleimt werden (auch andere Winkel sind möglich).

Das Ausrichten der Maserung gegeneinander erhöht die Formstabilität der Platten, da sich Holz als 'lebender Werkstoff' durch Feuchtigkeitszu- oder -abnahme hauptsächlich quer zur Maserung ausdehnt bzw. zusammenzieht. Die Veränderung einer Lage wird so durch die andere(n) Lage(n) größtenteils unterbunden.

Multiplex-Platten werden überall dort eingesetzt, wo ein hoher Wert auf Formstabilität und Robustheit gelegt wird.

N

Nackenstützkissen:
Die menschliche Halswirbelsäule leistet Schwerstarbeit. Die sieben Halswirbel tragen den Kopf mit seinem Gewicht von 4 �€� 6 kg und bilden das hoch beanspruchte Gelenk für die Beweglichkeit des Kopfes. Da die Halswirbel aber kein Kugelgelenk haben und somit nur über eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit verfügen, kommt es leicht zu einer Überforderung im Laufe des Tages.
Auch die angestrengte Kopfhaltung während der Arbeit belastet Wirbel und Bänder. Nur während des Schlafes ist eine Entspannung und Regeneration möglich. Leider gibt es aber in der Mehrzahl Kopfkissen, die eine unerwünschte Fehlhaltung verstärken oder festigen, statt Bänder und Wirbel durch die anatomisch korrekte Unterstützung zu entlasten. Diese Aufgabe kann nur ein gut konstruiertes Nackenstützkissen leisten.
Nussbaum:

Der Nussbaum ist eine Pflanze aus der Familie der Walnussgewächse. Er stammt ursprünglich aus Armenien, dem südlichen Kaukasus, Nordpersien, Burma, China und Japan. Die Römer brachten ihn nach Frankreich, von wo sich der Nussbaum ausgebreitet hat.
Lange Zeit wurde der Nussbaum wegen der Ölgewinnung angepflanzt. Das Holz des Nussbaumes gehört zu den teuersten Hölzern und wird zur Möbelherstellung, zum Bau von Musikinstrumenten und in der Gewehrindustrie verwendet.

O

Omega:

Omega ist die meist verkaufte Baumwollmatratze. Eine komfortable und klassische Matratze mit 3 Lagen Baumwolle, die beidseitig einen 5 cm starken Kern umgeben, der aus Polyether Schaum produziert ist.
Sie sollte regelmässig geschüttelt, gerollt und geklopft werden, um zu verhindern, dass die Baumwolle komprimiert.

P

Pflegehinweise_Massivholz:

Massivholz erfordert besondere Pflege. Die Grundpflege erfolgt am Besten mit einem Staubtuch oder einem feuchten Tuch. Stärkere Verschmutzungen können mit einer milden Seifenlauge entfernt werden. Es dürfen keine scharfen Haushaltsreiniger oder Scheuermittel verwendet werden. Flüssigkeiten wie beispielsweise Alkohol oder Kaffee sollten umgehend entfernt werden. Die geölte Oberfläche bewirkt eine natürliche Anmutung und kann zudem jederzeit vor Ort aufgefrischt und bearbeitet werden. Im Gegensatz zu einer lackierten Oberfläche ziehen Öle mit der Zeit stärker in die Holzpore ein und verflüchtigen sich. Daher empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen besonders strapazierte Holzteile wie Tischplatten nachzuölen. Zu beachten ist, dass eine neu geölte Oberfläche erst nach ca. 6 Wochen ausgehärtet ist.

Pflegehinweise_Mineralwerkstoff:

Die Grundreinigung erfolgt mit einem feuchten Tuch, wenn erforderlich mit einer milden Seifenlauge. Verschmutzungen können auch mit einem handelsüblichen Glasreiniger entfernt werden. Ebenfalls empfehlenswert ist DanKlorix, ein im Handel erhältlicher Hygiene-Reiniger. Keine scheuernden bzw. säurehaltigen Reinigungsmittel verwenden. Auch Wachspolituren oder öl- und silikonhaltige Reinigungsmittel sind zu vermeiden. Diese
hinterlassen einen fetthaltigen Film auf der Oberfläche, der nur mit großem Aufwand zu
entfernen ist. Flecken sollten zügig entfernt werden, um einen einheitlichen Glanzgrad beizubehalten. Bei stärkeren Flecken muss der Fachmann schleifen und polieren.

Punktelastizität:
Die Punktelastizität ist ein sehr wichtiges Kriterium beim Kauf einer Matratze. Sie meint die optimale Einsinktiefe des Körpers. Die Liegefläche gibt demnach nur an der Stelle nach, an der sie vom Körper belastet wird. Dies führt zu einem sehr körpergerechten Schlafkomfort. Die perfekte Matratze passt sich der Körperform an, entlastet damit die Wirbelsäule und ist damit die bestmögliche Stütze für den Körper.

R

Raumgewicht:
Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale für Kaltschaummatratzen ist das Raumgewicht (auch als RG bezeichnet). Dieses bestimmt den Materialeinsatz und gibt in Kilogramm pro Kubikmeter an, wie viel Schaum für die Kernherstellung von Kaltschaummatratzen verwendet wurde. Der Schaumgehalt ist maßgeblich für die Elastizität, die Formgebung und die Haltbarkeit der Matratze. Ein hohes Raumgewicht einer Kaltschaummatratze gibt also an, dass die Matratze haltbarer, elastischer und stützender wirkt als ihr Pendant mit dem niedrigen Raumgewicht. Kuhlen bilden sich also eher bei Matratzen mit geringem Raumgewicht. Für optimale hochwertige Matratzen beginnt das Raumgewicht bei 40-50 kg/m³. Das Raumgewicht hat dabei nichts mit dem Härtegrad der Matratze zu tun.
Räuchereiche:

Räuchereiche ist eigentlich Eichenholz, das allerdings farblich verändert wurde.  Die Räuchereiche hat nämlich braunes, dunkelbraunes oder schwarzes Holz. Alle Holzarten, die Gerbsäure enthalten, können geräuchert werden. Dabei wird das Holz mit Ammoniak oder Salmiak (Ammoniakwasser) begast. In seiner Wirkungsweise ist das Räuchern ein dem Laugen vergleichbares Verfahren, wobei im Unterschied hierzu die typische Farbgebung ausschließlich durch das Ammoniakgas entsteht. Der resultierende Farbton und positive Effekt wird ausschließlich durch die Aktivierung gerbstoffhaltiger Holzinhaltstoffe hervorgerufen. Daher ist nur gerbstoffreiche, ausgesuchte europäische Weißeiche zum Räuchern geeignet. Die dunkle Farbe der Räuchereiche ist beispielsweise resistenter als natürliches Holz gegen UV-Licht.

Rüster:

Holz der Ulme. Siehe Ulme.

Rustical:

Grundbedeutung: Rustikal ist lateinisch für bäuerlich. Im Wohn- und Designbereich steht rustikal für einen ländlich-einfachen, gemütlichen wie gediegenen Stil. Holz ist dominierend.

S

Schlafstellung:
Im Schlaf soll der Körper sich von den Anstrengungen des Tages erholen und neue Kraft für den kommenden Tag schöpfen können. Bei herkömmlichen Matratzen kann es zu Druck auf der Wirbelsäule führen und zu unnatürlichen Schlafstellungen. Das kann dazu führen, dass die Wirbelsäule in gekrümmter Position liegt und die Durchblutung vermindert wird. Dies kann zu Taubheitsgefühl, Schmerzen und weitern Beschwerden führen.  
Der Wirbelsäule und den Gelenken muss es ermöglicht werden in ihrer natürlichen Position zu ruhen, damit die Muskeln und Nerven eine geringstmögliche Belastung erfahren. Dies kann eine Druckentlastende Matratze mit stützenden und nachgebenden Eigenschaften zugleich erreichen, sodass das Körpergewicht des Schläfers gleichmäßig über die gesamte Liegefläche verteilt wird. In ihrer anatomisch richtigen Form liegend, kann ein erholsamer Schlaf ohne Verspannungen erfolgen.
Sommerdecken:
Sommerdecken sind für die warme Jahreszeit durch ihre angenehme Leichtigkeit und die schnelle Temperaturregulierung beträchtlich angenehmer und verhelfen zu einem ruhigen Schlaf. Die Feuchtigkeit kann aufgrund des dünneren Materials beachtlich schneller abgebaut werden, sodass Sie auch in warmen Nächten erholsam durchschlafen können. Ihre Haut kann atmen und die warmen Nächte werden zum Sommernachtstraum.

T

Taschenfederkern:

Taschenfederkernmatratzen bestehen aus einem Stahlfederkern, wobei die einzelnen Federn (oft über 450 Stück) in Stoffsäckchen eingenäht sind. Dadurch sind die Federn nicht direkt miteinander verbinden und können sich bei Belastung punktuell an den Körper anpassen.

Vorteile einer Taschenfederkernmatratze:

  • sehr gutes Raumklima
  • gute Punktelastizität
  • Komfortliegezonen für optimale Anpassung an den Körper
  • sehr robust

Nachteile einer Taschenfederkernmatratze: 

  • nicht so gut für verstellbare Lattenrahmen geeignet

U

Ulme:

Ulmen wachsen vor allem auf der Nordhalbkugel der Erde, wo es nicht zu heiß wird. Allerdings sind Ulmen europäischer Herkünfte seit geraumer Zeit nur begrenzt verfügbar. Seit den 20er Jahren wird ein weit verbreitetes Absterben der Bäume registriert. Ursache dafür ist eine von Pilzen ausgelöste Krankheit, die von einem Käfer, dem Ulmensplintkäfer, verbreitet wird.
Eigenart: Das Holz der Ulme muss eigentlich „Rüster“ genannt werden. Ulme ist nur der Baum, nicht das aufgeschnittene Holz. Das ringporige Holz der Bergulme hat insgesamt drei Zonen: ein gelblich-weißes Splintholz, ein helles Reifholz und ein blassbraunes bis rötliches Kernholz. Das Holz ist mäßig hart, vergleichbar mit der Eiche oder der Buche, und besonders stoß- und druckfest. Damit ist das sehr wertvolle Holz auch gut bearbeitbar. Wegen seiner ansprechenden Farbe und dekorativen Maserung wird Rüster sowohl als Furnier, aber auch als Vollholz für Möbel eingesetzt.

Unterbett:
Das Unterbett ist funktionell sehr vielseitig. Die Matratze wird ohne Beeinträchtigung der Stützkraft geschont und sorgt für eine zusätzliche weiche Liegefläche.  
Unterbetten transportieren Feuchtigkeit schnell vom Körper ab. Im Vergleich zu Unterbetten kann eine Matratze kaum Feuchtigkeit Aufnehmen. Somit wird im Sommer ein Hitze- und Feuchtigkeitsstau vermieden und im Winter erhält man eine zusätzliche Wärmeisolation.
Durch den pflegeleichten Umgang leisten Unterbetten einen wichtigen Beitrag zur Betthygiene. Sie können problemlos gewaschen und ausgelüftet werden und schützten somit die Matratze vor Verunreinigungen.

V

Viscoelastische:

Viscoelastische Matratzen (auch bekannt als Tempur) bestehen aus einem Formgedächtnis-Polymer. Das ist ein Kunststoff, der sich selbst nach starker Umformung noch an seine frühere Form „erinnern“ kann. Viscoelastische Matratzen passen sich dem Körper an, sobald dieser einsinkt und Körperwärme an die Matratze abgibt. Bei Veränderung der Schlafposition kehrt die Matratze dann erst ganz langsam wieder in die Ausgangsform zurück, woraus sowohl Vorteile als auch Nachteile entstehen.

Vorteile von Viscoelastischen Matratzen:

  • sehr gute individuelle Anpassungsfähigkeit
  • gute Entlastung druckempfindlicher Stellen

Nachteile von Viscoelastischen Matratzen:

  • nicht unbedingt preisgünstig
  • die Matratze kehrt nur langsam in ihre Ursprungsform zurück

W

Wichtige Kriterien beim Kauf einer neuen Matratze:
  • Punktelastizität: durch punktelastische Matratzen wird der Körper optimal unterstützt
  • Klimaeigenschaften wie Feuchtigkeitszirkulation und Temperaturregulierung
  • Ökologische Fertigung
  • Gewicht / Stabilität
  • Eignung für Allergiker
  • Flexibilität für verstellbare Lattenroste
  • Preis- / Leistungsverhältnis

 

Winterdecken:
Winterdecken bestehen aus Doubel-Decken, das heißt sie bestehen aus einzelnen Deckenpaaren und sind somit besonders warm. Eine perfekte Wärmeisolation entsteht somit durch die Luftpolster zwischen den beiden Lagen und Kältezonen werden vermieden. Sie sind für die kalte Jahreszeit wunderbar kuschlig und wohlig warm und trotz der Doppelschicht atmungsaktiv.

Z

Zebrano:

Zebrano, auch Zingana genannt, ist ein tropisches Edelholz, das aus der Microberlinia, dem Zebrano-Baum, gewonnen wird. Diese Gattung wächst in den tropischen Regenwäldern Westafrikas. Das Holz ist gelblichweiß mit tiefbraunen Adern gestreift. Es ist ziemlich hart, dicht und spröde und hat einen unangenehmen Eigengeruch. Das Holz wird häufig beim Bau von Gitarren eingesetzt, aber auch für Luxusautos und für hochwertige Möbel wie Massivholztische wird es verwendet.

Zeus:

Die Zeus ist eine Fusions-Matratze, deren Kern aus 9 cm Taschenfedern besteht.
Dieser Kern ist beidseitig von 2 cm Polyether Schaum und 1 Schicht gekämmter Baumwolle umgeben. Eine druckausgleichende Luxus-Matratze höchster Qualität und Lebensdauer.

Ökotex Standard 100:
Die Ökotex (�€�Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie�€�) vergibt seit 1992 ein Prüfsystem, das sich Ökotex Standard 100 nennt. Mit diesem hat man einen einheitlichen Bewertungsmaßstab für die Einstufung möglicher Schadstoffe in Textilien aller Art geschaffen. Produkte mit dem Ökotex-Etikett signalisieren dem Käufer also, dass es sich um hautfreundliche Textilien handelt, die auf Schadstoffe (wie Pestizide oder Herbizide) geprüft wurden.